Überleben auf See

Die größtmögliche Katastrophe auf See ist der Umstieg von der komfortablen, sicheren Hochseeyacht in eine Rettungsinsel aus Plastik und Gummi

Es gab schon viele Fälle in welchen die Crews voreilig umgestiegen sind und ihre Yacht in Panik verlassen haben. Diese wurden dann später treibend und in vielen Fällen völlig unversehrt aufgefunden. Darum überlegen Sie gut ob sich die Yacht wirklich in einem Zustand befindet in welchem ein Verlassen unabdinglich ist. Eine entsprechende Sicherheitseinweisung VOR jeder Fahrt sollte ein verantwortungsvoller Skipper immer durchführen!
Dazu zählen Wassereinbruch sowie Feuer an Bord. Und dies nur wenn diese Gefahren mit Bordmitteln nicht bekämpft werden können.

Dann ist es soweit: Überleben auf See in einem Gummifloß.

Empfohlene Mitnahme:

Einen wasserdichten Container, der im Notfall mit in die Rettungsinsel kommt. Behälter mit einem Fassungsvermögen von 10 bis 30 Liter gibt es beim Yachtzubehörhandel oder im Baumarkt.

Was gehört in den Zusatzrettungscontainer?

Handbetriebener Watermaker
Wasserdichtes Seefunkgerät
Kleiner, batteriebetriebener GPS-Empfänger (mit frischen Batterien)
Satellitentelefon mit gültiger Sim-Karte
Plastikfolie
Leatherman oder Schweizer Klappmesser
Planktonnetz, Angelhaken, Blinker, Perlonleine (0,25 mm)
Tabletten gegen Seekrankheit
Taschenspiegel

Die Tabletten gegen die Seekrankheit sind gerade am Anfang wichtig, der Körper ist an die viel heftigeren Bewegungen in der Rettungsinsel nicht gewöhnt. Auch seefeste Personen werden sich leicht übergeben. Der damit verbundene Flüssigkeitsverlust muß unbedingt vermieden werden.

Nach Möglichkeit beim Aufgeben der Yacht noch mitnehmen:

Dinghy (Beiboot)
Epirb (sollte auf jeder Hochseeyacht vorhanden sein)
Wasser (möglichst in ungeöffneten Flaschen = längere Haltbarkeit)
Essen (möglichst kalorienhaltige Konserven) / Dosenöffner
Und wenn die Zeit es erlaubt: Geld und Pässe

rettungsinsel
fass

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