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Hand gegen Koje / Mitsegeln

Du möchtest gerne bei uns als Crew mitsegeln? Das ist genau das, was wir suchen! Ob du bereits Erfahrung im Segeln hast oder neu in der Welt des Wassersports bist, wir freuen uns immer über interessierte Mitsegler. Auf Hand-gegen-Koje-Basis kannst du die Segelsaison in vollen Zügen genießen und gleichzeitig neue Freundschaften schließen.

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Damit Du stets über neue Möglichkeiten als Hand-gegen-Koje informiert werden kannst füllst Du einfach das Bewerbungsformular aus. Wenn wir Crew für eine Segelyacht oder auch eine Motoryacht suchen, erhältst Du von uns regelmäßige Updates. Dann kannst Du Dich gerne auf diesen Job bewerben.

Interessiert?

Damit wir jeweils die richtige Crew für die unterschiedlichsten Reisen finden, würden wir gerne mehr über dich wissen. Bitte nutze dazu unser Kontaktformular, um uns (wahrheitsgemässe) Informationen über deine bisherigen Erfahrungen, Interessen und Erwartungen mitzuteilen.
Rostiger Kahn in Almerimar                        Jollensegeln Stadhafen Cadiz

Je mehr wir über dich wissen, desto besser können wir die „Perfect Crew“ zusammenstellen.

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Fragen und Antworten für neue Mitsegler

Klar: Mit FAQs kann man nicht jede Frage der Welt erschlagen. Manche Dinge klärt man einfach besser im persönlichen Gespräch – nicht nur wegen der Inhalte, sondern auch, weil man dabei ein Gefühl füreinander bekommt.

Trotzdem hat die Praxis (und ein paar Jahre Erfahrung) gezeigt: Bestimmte Fragen kommen immer wieder – so zuverlässig wie der Wind meistens von vorn. Damit Du nicht erst lange suchen musst, haben wir die häufigsten Fragen und Antworten hier gesammelt. Diese „Frequently Asked Questions“ (FAQ) findest Du ab jetzt genau hier:

Am besten eignet sich eine Sporttasche oder ein Wanderrucksack – die lassen sich an Bord deutlich besser verstauen. Bitte keinen Hartschalenkoffer mitbringen: Auf einer Yacht ist Stauraum ungefähr so selten wie Rückenwind auf dem Hinweg.

Außerdem bekommst Du von NAVISMARE zusammen mit Deiner Kojenbestätigung eine Packliste zugeschickt – damit am Ende wirklich alles dabei ist.

Normalerweise gibt es auf den Yachten Bettdecken, Handtücher und Kissen – manche Eigner stellen diese jedoch nicht der Crew zur Verfügung. Du musst zwar nicht deine komplette Schlafzimmerausstattung einpacken. Es ist jedoch immer sinnvoll einen Schlafsack mitzubringen.

Ein Tipp noch: Nimm dir am besten zusätzlich ein Strandhandtuch und ein kleines Handtuch selbst mit.

Jede Kabine hat zwei Schlafplätze (Kojen). Standardmäßig schlafen dort auch zwei Personen – das ist dann die ganz normale Doppelkabine.

Wenn du die Kabine lieber für dich allein haben möchtest, kannst du – sofern verfügbar – gegen Aufpreis den zweiten Schlafplatz dazubuchen. Ergebnis: Einzelkabine. Mehr Platz für dich, dein Gepäck und die Socken, die sich auf See grundsätzlich selbstständig machen.

In der Regel gibt es an Bord einen Gasherd mit 2, meistens 3 Flammen sowie einen Gasbackofen. Außerdem sind die Yachten üblicherweise mit einem oder mehreren Kühlschränken ausgestattet – teils sogar mit Eisfach (für Eiswürfel… oder zur Not für die letzte Schokoladenreserve).

Die Pantry ist voll ausgestattet – deinen Gourmet-Rezepten steht also nichts im Weg. Nur ein Hinweis: Wer „One-Pot-Pasta“ kocht, hat bei Seegang meistens den taktischen Vorteil.

Das Zusammenleben an Bord ist nah, direkt und ziemlich intensiv – man teilt sich Raum, Routine und manchmal auch denselben Windschatten. Gleichzeitig ist Teamgeist nicht nur nett, sondern ein echter Sicherheitsfaktor und macht den Törn für alle deutlich entspannter.

Wichtig sind vor allem diese Punkte:

  • Höfliches Miteinander: Freundlich bleiben, klar kommunizieren, Missverständnisse früh ansprechen – an Bord gibt es keinen Platz für „schwelende Themen“.

  • Respekt: Vor den anderen an Bord und vor der See. Das Meer diskutiert nicht, es liefert einfach Fakten.

  • Ordnung halten: Bitte keine persönlichen Gegenstände herumliegen lassen. Was lose liegt, liegt beim nächsten Manöver entweder im Weg oder auf Tauchstation.

  • Navigationstisch freihalten: Der Navigationstisch ist kein Ablageplatz für Sonnenbrille, Ladekabel, Kaffeebecher oder Chips-Tüte. Dort wird navigiert – nicht dekoriert.

  • Pünktliche Wachablösung: Wer Wache hat, hat Verantwortung. Ablösungen pünktlich und kurz sauber übergeben (Kurs, Verkehr, Wetter, Besonderheiten). Das ist Teamwork in der Praxis.

  • Rücksicht im Alltag: Lautstärke, Sauberkeit, Privatsphäre – kleine Dinge machen an Bord einen großen Unterschied.

Kurz gesagt: Mitdenken, mithelfen, respektvoll bleiben – dann wird’s für alle sicherer und deutlich angenehmer.

Sobald wir Deine Koje bestätigt haben und Du die Gebühr überwiesen hast, bekommst Du von uns die wichtigsten Infos zugeschickt – unter anderem eine Standard-Packliste. So siehst Du frühzeitig, ob noch etwas fehlt (klassische Kandidaten: Sonnenhut und Sonnencreme – beides wird auf See erstaunlich schnell zum Luxusgut).

Etwa 10 Tage vor Törnstart richten wir eine WhatsApp-Gruppe ein. Dort könnt ihr euch schon vorab austauschen, kennenlernen und schon mal klären, wer gefühlt drei Ladekabel mitbringt – aber kein einziges, das passt.

An- und Rückreise

Deine An- und Rückreise organisierst Du selbst – bitte aber erst nach Absprache mit dem Skipper. (Wir möchten ungern, dass jemand schon am Steg steht, während die Yacht noch 200 Seemeilen entfernt den Sonnenuntergang genießt.)

Proviant & Essensplanung

In der WhatsApp-Gruppe könnt ihr auch Essenswünsche besprechen und die Einkaufsliste gemeinsam anpassen. Rezeptideen sind immer willkommen – solange sie seetauglich sind und nicht „12 frische Kräuter, 3 Töpfe, 2 Stunden“ voraussetzen.

An Bord

Nach Deiner Ankunft an Bord wird erst mal Gepäck verstaut, dann geht’s Proviant bunkern. Wenn noch Zeit ist, gibt’s außerdem eine Sicherheitseinweisung vom Skipper.

Und am nächsten Tag heißt es dann: Leinen los

Die Bordkasse umfasst alle Ausgaben, die während des Törns für die gesamte Gruppe anfallen. Dazu gehören vor allem:

  • Proviant-Einkäufe (Essen & Trinken)

  • gemeinsame Restaurantbesuche

Hafen- und Liegeplatzgebühren, Treibstoffkosten sowie notwendige Reparaturen sind in der Regel inklusive – es sei denn, in der Ausschreibung steht ausdrücklich etwas anderes.

Aus Erfahrung liegt die Bordkasse bei einer Woche meist bei ca. 140,00 bis 200,00 € pro Person.

Wie hoch es am Ende wird, hängt vor allem davon ab, wie ihr euch kulinarisch aufstellt: Suppe oder Filetsteak – beides ist möglich, aber nicht zum gleichen Preis.

In der Gruppe übernimmt eine Person die Bordkasse und sammelt je nach Bedarf den Anteil bei allen ein.Und nach guter alter Seefahrer-Tradition gilt: Die Skipperin bzw. der Skipper wird von der Gruppe mitverpflegt und bleibt von der Bordkasse befreit (Restaurantbesuche sind ausgenommen).

Mit Deiner Kojenbestätigung bekommst Du von uns vor Reisebeginn eine Packliste zugeschickt. Sie hilft Dir dabei, genau die richtige Menge einzupacken: nicht zu viel (die Yacht ist kein Umzugswagen) und nicht zu wenig (weil „ach, wird schon reichen“ auf See selten ein guter Plan ist).

Ja. An Bord gibt es Batterien, die uns auch unterwegs mit Strom versorgen – dein Handy muss also nicht auf „Segelmodus“ umsteigen.

Trotzdem sinnvoll: Nimm eine Powerbank mit. Damit bist du unabhängiger, falls gerade viel Strom gebraucht wird oder die Batterien lieber für wichtigere Dinge arbeiten (zum Beispiel Navigation und Bordtechnik – die sind leider nicht so geduldig wie ein Smartphone).

230 Volt (z. B. fürs Notebook-Laden) gibt es meist nur im Hafen mit Landstrom, also typischerweise in größeren Häfen. Auf See gilt eher: USB ja – Steckdose eher selten.

Der Skipper hat eine vollständige Proviant- und Pantryliste. Darauf steht die Grundausstattung an Lebensmitteln, Getränken und allem, was man an Bord typischerweise schon findet (manchmal sogar Dinge, die seit der letzten Saison „mitsegeln“).

Ablauf ist ganz einfach:

  1. Erst checken: Was ist bereits an Bord – und was fehlt noch?

  2. Dann zusammensetzen: Ihr besprecht Rezepte, Vorlieben und eventuelle No-Gos (von „kein Fisch“ bis „ohne Kaffee kein Ablegen“).

  3. Einkaufsliste schreiben: Danach geht’s mit der Liste zum nächsten Supermarkt in der Nähe des Liegeplatzes.

So kauft ihr weder doppelt ein noch fehlt am Ende ausgerechnet das Wichtigste: Frühstück.

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